
Anwendung
Notstrom für kritische Prozesse
Eine Speicheranlage kann kritische Stromkreise über einen Netzausfall hinweg versorgen, wenn sie von Anfang an dafür ausgelegt ist.
4.074 kWp
PV von Equator Solar
3.923 kWh
Speicher von Equator Solar
34
Speicherprojekte von Equator Solar
15
Jahre Equator Solar
Notstrom gehört von der ersten Fassung an in die Planung.
Netzersatz- und Inselbetrieb, also der Betrieb des Standorts ohne Netz, brauchen spezielle Hardware- und Schutzkonzepte. Der Wechselrichter muss netzbildend sein, also Spannung und Frequenz ohne Netz selbst aufbauen können. Die Umschaltzeit muss festgelegt sein, und falls nötig braucht die Anlage Schwarzstartfähigkeit, damit sie den Standort ganz ohne externe Versorgung wieder hochfahren kann. Das gehört von der ersten Fassung an in das Lastenheft, weil es sich nach der Bestellung kaum noch nachrüsten lässt. Die Geschäftsführer von ZNX leiten zugleich die Equator Solar Systems Ltd in Uganda, wo schwache Netze Notstrom und Inselbetrieb zum wichtigsten Grund für einen Speicher machen. Dieser Hintergrund prägt, wie ZNX ein Notstrom-Lastenheft schreibt.
Netzbildend
Wechselrichterfähigkeit, die ein Notstrom-Lastenheft ausdrücklich festlegen muss
Umschaltzeit
In der Planung festgelegt, vor der Inbetriebnahme
Wie es funktioniert und wo Sie beginnen
Wie es funktioniert
Die Anlage erkennt den Ausfall und versorgt die kritischen Stromkreise weiter.

Fällt das Netz aus, schaltet ein netzbildender Wechselrichter die kritischen Stromkreise innerhalb der festgelegten Umschaltzeit auf die Batterie. Wo die Last es verlangt, kann die Anlage ohne externe Versorgung schwarzstarten. Nichts davon geschieht von selbst, deshalb muss es festgelegt, getestet und bei der Abnahme nachgewiesen werden.
- Netzbildende Fähigkeit und Umschaltzeit sind im Lastenheft festgelegt
- Schwarzstart ist nur dort vorgesehen, wo die Last ihn tatsächlich verlangt
- Der Notstrombetrieb wird bei der Inbetriebnahme getestet und nicht aus dem Datenblatt übernommen
Wo Sie beginnen
Ein Lastenheft legt die Notstromanforderungen fest, bevor jemand ein Angebot abgibt.

Kritische Lasten, Umschaltzeit und Insel- oder Schwarzstartfähigkeit gehören in das Lastenheft, bevor die Bieter kalkulieren. So kalkuliert jeder Bieter auf dieselbe Anforderung statt auf seine eigenen Annahmen.
- Das Lastenheft legt fest, was „Notstrom“ für Ihren Standort bedeutet, bevor die Ausschreibung beginnt
- Der Angebotsvergleich prüft dann jedes Angebot gegen dieselbe Anforderung
Was entscheidet, ob es passt
Drei Fragen muss das Lastenheft beantworten, bevor ein Bieter die Anlage kalkulieren kann.
Welche Lasten kritisch sind
Nicht jeder Stromkreis braucht Notstrom, und die Liste der kritischen Lasten bestimmt die Größe der Anlage.
Erforderliche Umschaltzeit
Wie lange die Last eine Unterbrechung verträgt, entscheidet, welches Wechselrichterkonzept infrage kommt.
Schwarzstart- und Inselfähigkeit
Das Lastenheft legt fest, ob die Anlage den Standort ganz ohne externe Versorgung wieder hochfahren können muss.
Rolle und Honorar
Dieselben Regeln gelten, unabhängig davon, welche Anwendung Sie hierher geführt hat.
Eine Rolle pro Projekt
In jedem Projekt übernehmen wir eine von zwei Rollen, nie beide. Als unabhängiger Berater arbeiten wir gegen Honorar, verdienen nichts an der Hardware und nehmen keine Provisionen von Herstellern oder Errichtern. Als Generalunternehmer liefern wir die Anlage schlüsselfertig über geprüfte Montagepartner aus einem Vertrag. Wenn wir das Lastenheft geschrieben haben oder die Angebote bewerten, bieten wir selbst nicht mit.
Honorar
Lastganganalyse, Machbarkeitsstudie, Angebotsprüfung und Abnahmeprüfung bieten wir zum Festpreis nach vereinbartem Umfang an. Owner's Engineering rechnen wir nach Tagessatz oder als Pauschale ab. Die schlüsselfertige Umsetzung ist ein Festpreisvertrag.
Kennzahlen und Referenzen auf dieser Seite sind Projekte der Equator Solar Systems Ltd in Ostafrika. Vertragspartner für Leistungen der ZNX ist die ZNX Energy GmbH.



